Barcelona, wir sind da

Freitag, 8. Oktober 2010

ich fliege abends von Frankfurt aus direkt nach Barcelona, unsere Freunde Laia und Jep holen mich vom Flughafen ab

Sonnabend, 9. Oktober 2010

ich schlafe lange aus und schlendere dann durch die Altstadt in Richtung Ramblas, Plaza de Catalunyas: hier tobt das Leben, meine kleine Canon halte ich vorsichtshalber in der Hand, Taschendiebe soll es hier genügend geben. 

Das Wetter: Sonne und schwüle 27 Grad!

Am Abend fahre ich mit der Metro in Richtung Flughafen, um 18:40 Uhr landen Martina und Elisa ganz pünktlich mit dem Flieger aus Berlin. Wir nehmen die Metro zurück in die Stadt, 300 Meter vor unserem zu Hause, auf den letzten Stufen hoch zur Strasse, hilft ein “freundlicher” Mann Martina  beim Koffer tragen. Ich trage Elisas Koffer und stecke meine Canon hinten in die Hosentasche. Als ich zwei Minuten später zur Kamera greife, ist sie weg! Sche………..

Den ganzen Tag wie ein Schießhund aufgepaßt, 2 Minuten abgelenkt un dann das. ich ärgere mich wahnsinnig, bin aber froh, dass ich 2 Tage vorher noch ca. 500 Fotos zu Hause gesichert habe. Ein Großteil davon wäre sonst auch für immer weg gewesen, dann hätte ich mich um ein Vielfaches geärgert.

Ab Sonntag abend habe ich diesen Mist positiv gesehen: ich kann/muss/darf mir eine neue Kamera kaufen. Das hat doch auch etwas.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Den ganzen Vormittag regenet es kräftig, wir bleiben in der Wohnung. Ab 14 Uhr laufen wir zu dritt die Altstadt ab, Ramblas hoch (die ist nur 1 km von zu Hause entfernt),  Gotisches Viertel zurück. Wir schlagen den Weg in Richtung Picasso-Museum ein, doch heute ist Sonnatg, ab 15 Uhr ist der Besuch kostenlos: die Schlange vor dem Einlass ist bestimmt 120-150 Meter lang!!!! Das tun wir uns nicht an.

Wir essen schön Tapas in der Altstadt und laufen in Richtung Hafen (La Barceloneta). Dort beobachten wir gegen 19 Uhr noch an die 100 Wellenreiter, die die Brandung hinunterreiten. Das Wasser soll noch 22 Grad haben, auch so spät abends sind noch 20 Grad Lufttemperatur. 

Wir laufen rüber zum neuen “Wave”-Hotel (5 Sterne, direkt am Meer, totale Glasfront von oben bis unten), schnuppern kurz in der Hotelhalle bei der High Society und laufen zurück zur Wohnung.

Montag, 11. Oktober 2010

Da unser Schlafzimmer zur Strasse rausgeht, nutzen wir die Jalousien, die den Lärm abhalten. Aber die halten auch das Tageslicht fern und wir werden erst gegen 10:30 Uhr wach!  Und Elisa hat uns auch nicht geweckt, sondern wir sie.

Elisa fährt mit der Metro ans andere Ende der Stadt: dort soll es ein tolles Kaufhaus für ihr kleines Portemonaie geben. 

Heute will ich zur Polizei, den Diebstahl anzeigen, vielleicht nützt das ja für die Versicherung. Doch diese Prozedur dauert 2,5 Stunden. Toll, hoffentlich hilfts. .

Wir treffen Elisa mit einer vollen Einkaufstasche wieder, sie ist pünktlich, hat alles gefunden, auf sie ist Verlass, wir sind stolz auf sie. 

Wir wollen gemainsam Gaudis Werke bewundern und fangen mit der Sagrada Familia an. Doch wir beide sind etwas enttäuscht: Fotos können die Realität auch sehr gut verzerren, ein Mischmasch von Stilformen auf einer Baustelle und das nach über 100 Jahren. Wenn das so weiter geht dort, dann dauert es noch einmal 100 Jahre. Auch hier wieder lange Schlangen: wollen wir nicht.

Unsere Mägen machen sich bemerkbar und wir entdecken nach langem Suchen ein tolles Buffet-Restaurant: tolle Salate, Pizza, Paella, Suppen, Lammfleich, Getränk, Kuchen, Obst, Kaffe etc.             und das alles für 10,95 pro Person, wir sind baff. Die gute Info : die Kette gibt es ca. 15 mal in Barcelona. (www.frescco.com).

Nächstes Werk Gaudis: Casa Batllo  

Tolles Haus von innen und von außen, da wollen wir auf jeden Fall rein, auch wenn der Preis von 18 Euro pro Person eine Frechheit ist. Es ist aber schon 19 Uhr, um 20 Uhr wird geschlossen, also holen wir nur Karten und planen die Besichtigung für morgen (ohne gross Schlange stehen).

   

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