Mittwoch/Donnerstag, 13./14.10.2010

Mittwoch mit Auto

(hier:Fotos zu diesen beiden Tagen)

Laia hat uns heute ihr Auto vorbeigebracht. Wir möchten zum Parc Güell (wieder Gaudi) fahren, das ist relativ weit weg von hier. Wir fahren also los, Martina ist das beste Navi, das man sich wünschen kann.

Geschult durch das Autofahren in Paris im letzten Jahr, benötige ich nur 10 Minuten, um mich an die Motorrad-, Mofa- und Motorrollerfahrer zu gewöhnen, die in ca. 20-30 cm Abstand an einem vorbeibrausen. Diese Fahrweise ist für einen Deutschen der reinste Wahnsinn, alles halbe Selbstmörder hier. 

Doch, was der Plan in Martinas Händen nicht anzeigt: die Einbahnstrassen und die Ecken, an denen man nicht links herum abbiegen kann!!!

Nach ein bis zwei Umkreisungen kommen wir endlich am Park an, doch das nächste Problem: wo gibt es hier Parkplätze?? Der große Parkplatz ist nur für Busse zugelassen und im näheren Umkreis findet sich nicht eine freie Lücke (ca. 4 Meter) für das Auto.

Nach einer halben Stunde und einer weiteren Umkreisung geben wir auf:  schön, dass es im Internet Bilder vom Park gibt.

Wir beschließen kurzerhand,  zum Parc de Montjuïc, dem Hausberg von Barcelona, zu fahren.

Hier gibt es zum Glück keine Parkprobleme und auf dem riesigen Gelände befindet sich u.a. Museen und das Olympiastadion von 19992, das ich natürlich besichtigen muss. 

Am Fuße des berges besucht Martina noch das Poble Espanyol, das Spanische Dorf, mit vielen historischen Nachbauten und kunsthandwerklicher Ausstellung. Elisa und ich suchen úns in der Zeit einen Imbiss und einen ruhigen Ort zum Lesen.

Donnerstag zur Costa Brava

Wir stehen recht früh auf und fahren mit dem Auto an der Küste entlang in Richtung Norden, zur Costa Brava.

Blanes und Lloret de Mar lassen wir links liegen, das gefällt uns überhaupt nicht. Aber nach  ca. 90 Minuten dann unser erster Halt in Tossa de Mar, dort holen wir unser Frühstück nach.

Wir laufen durch die herrliche Altstadt und genießen das warme, sonnige Wetter (ca. 22 Grad) am Meer, die Füße im Kiessand. Ja, hier kann man Urlaub machen, kein Vergleich zu Lloret de Mar.

Wir fahren nur ca. 5 Kilometer weiter nördlich und finden dort eine sehr schöne Bucht mit dem Namen Cala Giverola: recht große Bucht, rechts und links pinienbewachsene, lehmige Hänge, schöner Kiesstrand, recht einsam, Sonne, Meer, was will man mehr ……………….

Dort stürzen wir uns auch in das doch recht frische Mittelmeer (ich schätze 18-19 Grad),  faulenzen auf dem Handtuch, trinken einen Kaffee auf der Terrasse, lassen die Umgebung auf uns wirken. Herrlich.

Gegen 17 Uhr geht es auf speziellen Wunsch einer Person noch einmal ca. 15 km gen Norden nach Sant Feliu de Guíxols. Auf dem Weg  kommt man in den vollen Genuß der Küstenstrasse: Serpentinen hoch und runter, immer ganz dicht am Abhang lang.

Doch, der Reiseführer hat zu viel versprochen, Tossa de Mar war viel, viel schöner. Aber für ein nettes Abendessen reicht der Ort. Anschließend geht es in der Finsternis über Schnellstrasse und Autobahn zurück nach Barcelona, wo wir gegen 22 Uhr eintreffen. 

   

Hinterlasse eine Antwort